mein "neuer" Lebensinhalt
m Jahr 2004/2005
fand dann der Umzug nach Ostfriesland statt, dem –
zwangsweise wegen Berentung - meine Neuorientierung folgen musste.
Für die Gesellschaft habe ich „keinen Wert“ mehr, denn ich koste ja
nur Geld. Trotzdem muss ich wissen, weshalb ich morgens aufstehe.
Ich brauche ein Ziel und einen Lebensinhalt. Schließlich bin ich nur
körperlich eingeschränkt, aber meine Gehirnzellen funktionieren!
Und schon war meine Aufgabe klar:
als schon immer engagierte Tierschützerin und große Tierfreundin
sollte meine neue Herausforderung das Tier in den Mittelpunkt meiner
Tätigkeit stellen. Dem in Not geratenen Tier ist es völlig egal, ob
ich rennen kann oder nicht. Dieses Tier braucht Hilfe, und die kann
ich ihm geben.
Ich beschäftigte mich intensiv mit dem Thema der "Tierpsychologie",
da ich den Tieren nicht nur helfen wollte, sondern sie auch
"verstehen".
Auch Tiere haben "eine Seele" und eine vernünftige Kommunikation
zwischen Mensch und Tier kann stattfinden, wenn man gelernt hat, die
Sprache der Tiere, also deren Ausdrucksverhalten und
Verhaltensweisen, richtig zu deuten und damit auch "zu verstehen".
Gemeinsam mit den Tieren im Einklang leben, sich verstehen,
respektieren und akzeptieren - das ist mein (unser) Lebensmotto und
danach versuche ich, (wir) jeden Tag erneut zu gestalten.
Das Tierleid – nicht nur in Deutschland – ist unermesslich und es
besteht an jeder Ecke großer Handlungsbedarf.
Zu Beginn des Jahres 2009 haben mein Mann und ich eine
Tierschutz-Organisation ins Leben gerufen, die sich mittlerweile
auch „e.V.“ nennen darf. Der Antrag auf Anerkennung der
Gemeinnützigkeit wurde gestellt und eine Eintragung ins
Vereinsregister wird in Kürze auch erfolgen.
Einen umfassenden Einblick in die Aufgaben des Vereins findet man
mit einem Klick auf das Vereinslogo.




